27.06.2016

Spülbohrung Siemensstraße: Licht am Ende des Tunnels

Ditzingen, 27. Juni 2016 – Mit der Spülbohrung in der Siemensstraße schließen die Stadtwerke Ditzingen (SWD) den schwierigsten Bauabschnitt im Rahmen des Leitungsneubaus zur energietechnischen Anbindung der Firma Trumpf ab. Mit Hilfe des aufwändigen unterirdischen Verfahrens konnte die neue Starkstromleitung unter der vielbefahrenen Verkehrsader verlegt werden, ohne den Verkehrsfluss zu behindern.

Eine erste Pilotbohrung wurde bereits am 21.06. im Bereich der Bahnunterführung Gerlinger Straße erfolgreich durchgeführt. Daraufhin wurde die Siemensstraße über eine Distanz von mehr als 100 m und bis zu 7 m tief bis in die Schuckertstraße hinein unterquert. Anschließend wurde der unterirdische Tunnel stetig bis zur notwendigen Größe, d.h. einem Durchmesser von ca. 50 cm, aufgeweitet. Ausgeführt wurden die Arbeiten vom oberfränkischen Bohr- und Tiefbauunternehmen Kollmer, welches über die notwendigen Gerätschaften und das technische Know-how für die außergewöhnliche Arbeit verfügt.

Warum die Stadtwerke sich für das aufwändige Verfahren entschieden haben, erklärt Peter Maier von der ISTW Planungsgesellschaft, zuständig für die Umsetzung und Steuerung des Vorhabens: „Es gilt immer abzuwägen, welches Verfahren am wenigsten Ressourcen, sowohl finanziell, zeitlich als auch die Umwelt betreffend, beansprucht. An einer großen Straße wie hier den Asphalt aufzubrechen, von oben zu baggern und später alle Schichten wieder herzustellen, wäre in allen Punkten ineffizienter als eine Spülbohrung.“

Für Frank Feil, Geschäftsführer der Stadtwerke Ditzingen spielt noch ein anderer Aspekt eine wichtige Rolle: „Für uns war es wichtig, die Verkehrsbehinderungen für die Ditzinger Bürger so gering wie möglich zu halten. Die Dauer der Bauarbeiten waren nicht vollständig absehbar und es gibt keine geeigneten alternativen Verkehrswege für eine Umleitung.“ Insgesamt wolle man die Stadt und ihre Verkehrsteilnehmer während des Leitungsneubaus, der immerhin 9 Monate dauert, so wenig wie möglich belasten.

Dem erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme waren in den vergangenen Wochen Sondierungsbohrungen vorangegangen. Damit wurden die Baugründe geprüft und letztlich sichergestellt, dass es im Rahmen der Bohrungen zu keinerlei Problemen kommt. Dennoch arbeitet man unter der Erde weitgehend blind und muss immer wieder mit Hindernissen und möglichen Verzögerungen rechnen. Auch deshalb wurde gerade dieser Bauabschnitt von den SWD mit besonderer Spannung beobachtet. Denn in den kommenden Wochen wird es eine weitere Spülbohrung geben, wenn es den Lindenbach zu unterqueren gilt. Ohne Straßenverkehr und mit einer kürzeren Querungsstrecke wird diese Bohrung aber voraussichtlich ein vergleichsweise leichtes Spiel.

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Über die Stadtwerke Ditzingen:

Die Stadtwerke Ditzingen GmbH & Co. KG (SWD), wurden im Oktober 2011 gegründet und sind damit eines der jüngsten Vollstadtwerke in Deutschland. Gesellschafter sind die Stadt Ditzingen mit 74% und die KommunalPartner Beteiligungsgesellschaft mit 26%. Zum Produktportfolio gehören unter anderem Erdgas, Trinkwasser, Strom sowie weitere kundenorientierte Dienstleistungen und Service Angebote, die die SWD ihren Kunden unter der Marke Strohgäu anbietet. Außerdem betreibt die SWD die Straßenbeleuchtung der Stadt. Die Unternehmensphilosophie der SWD ist auf Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Kundenorientierung ausgerichtet. Leistungsversprechen der SWD ist es, saubere Energie zum fairen Preis zu liefern. Die SWD vereinen bürgernahe, kommunale Verantwortung mit den Vorteilen eines effizienten, privatwirtschaftlichen Unternehmens.